Volksbank Plakat im Bahnhof Gießen – Wir machen den QR-Code zu klein

Der Klassiker. Gesehen im Bahnhof Gießen, in der Bahnhofshalle. Ein Plakat der Volksbank Mittelhessen hängt an der Decke und begrüßt die Reisenden in der Universitätsstadt Gießen. So weit, so gut. Eine Begrüßung ist immer begrüßenswert.

Leider platzierte man einen QR-Code auf dem Plakat und leider kann man diesen QR-Code nicht scannen. Er hängt drei Meter über mir in der Luft und weder ich, noch irgendjemand sonst kann so hoch springen um diesen QR-Code zu scannen.

Auch alle anderen Standards wurdne hier nicht beachtet.

– keine URL unter dem QR-Code
– keine Erklärung, was dieses schwarz-weiße Feld eigentlich ist

Schade um das Budget und vor allem um den Platz auf dem Plakat. In dieser Art funktioniert ein QR-Code nur, wenn man sein Handy durch die Luft wirft und auf diesen Weg versucht, den Code zu scannen. Die Erfahrung zeigt aber, dass das niemand macht.

QR-Code des Todes

Ein Klassiker:

In der U- oder S-Bahn immer wieder gerne gesehen: ein QR-Code des Todes.

– Scannen nicht möglich, QR Code zu klein.

– Näher an das Plakat rangehen nicht möglich, U-Bahn Gleise im Weg.

– Keine Adresse unter dem QR Code abgedruckt.

– Vorteil sichern nicht möglich. Was ist der Vorteil?

– Die Webseite sieht auf den ersten Blick völlig kaputt aus, ist es aber eigentlich nicht.

Schade um das Budget. Ich werde leider nie erfahren, was der Vorteil ist.

Blick hinter die ZDF Kulissen mit QR-Code

Schöne Sache. Mit dem QR-Code sieht man besser, sogar hinter die Kulissen soll man blicken können.

Ich bin natürlich neugierig und scanne den QR-Code um mehr zu erfahren. Was soll man sonst auch machen, während man auf die U-Bahn wartet?

+ Die Zielseite http://ni.vg/1okiybWEAz ist halbwegs mobil optimiert.

– Keine Zieladresse unter dem QR-Code genannt

– Die eigentliche Idee des Plakat wird leider in Form von Videos fortgeführt. Das funktioniert auf dem Handy nicht wirklich gut, insbesonders nicht in der U-Bahn. Leider hängen die Plakate in der Regel an Orten mit schlechtem Netz und wieder scheitert eine schöne Idee an der Realität.

Insgesamt nicht schlecht, aber kurz vor dem Ziel versagt auch diese Kampagne. Schade um das Budget für die Videos.

„Jetzt Verfügbarkeit prüfen“ – habe ich gemacht

Kabel Deutschland wirbt mit schnellem Internet. Plakat gesehen in Hamburg.
Das Poster weist mich darauf hin, die Verfügbarkeit sofort auf http://www.kabeldeutschland.de zu prüfen.

Das habe ich gemacht. Handy rausholen und URL eingeben. Nach einer nicht unerheblicher Wartezeit sehe ich dann die normale Webseite von Kabel Deutschland.

Zum Verfügbarkeitstest bin ich gar nicht gekommen. Die Seite lädt auf dem Handy so lange, dass ich irgendwann nicht mehr warten wollte.

Ein klassischer Fall von ‚Geld für Werbung vorhanden aber kein Budget für eine irgendwie geartete mobile Webseite‘. Schade. Das kann man besser machen.